Infiltrationstherapie
Regenerative Injektionen bei Gelenk- und Sehnenbeschwerden
Wenn ein Gelenk schmerzt oder eine Sehne entzündet ist, kann eine gezielte Infiltrationstherapie helfen, Beschwerden direkt an ihrem Ursprung zu behandeln. Dabei werden medizinische Wirkstoffe präzise in das betroffene Gelenk, an eine Sehne oder in das umliegende Gewebe injiziert. Ziel ist es, Entzündungen zu hemmen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit nachhaltig zu verbessern.
Im Gelenkzentrum München setzen wir sowohl klassische als auch regenerative, sogenannte orthobiologische Therapieverfahren ein.
Individuelle Diagnostik als Grundlage
Vor jeder Behandlung steht eine sorgfältige Untersuchung. In einem ausführlichen Gespräch klären wir Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und bisherigen Therapien. Je nach Befund ergänzen wir die Diagnostik durch:
- Röntgenaufnahmen,
- Ultraschalluntersuchungen,
- ggf. weiterführende Bildgebung.
Erst auf dieser Basis entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welche Injektionstherapie sinnvoll ist.
Welche Substanzen kommen zum Einsatz?
Je nach Erkrankung und Therapieziel stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung:
- Hyaluronsäure: verbessert die Gleitfähigkeit im Gelenk, wirkt stoßdämpfend und kann bei Arthrose die Beweglichkeit erhöhen
- Cortison: stark entzündungshemmend, besonders bei akuten Reizzuständen geeignet
- PRP / ACP (körpereigenes Plasma): aus Ihrem eigenen Blut gewonnen; enthält Wachstumsfaktoren, die regenerative Prozesse fördern
- Sklerosierungstherapie: gezielte Verödung schmerzverursachender Strukturen.
- Proliferationstherapie mit Glucose: setzt einen kontrollierten Reiz zur Anregung körpereigener Heilungsmechanismen
Für wen ist die Infiltrationstherapie geeignet?
Die Behandlung kommt insbesondere infrage bei:
- Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen,
- Arthrose (z. B. Knie, Hüfte, Schulter),
- Sehnenreizungen wie Tennisarm oder Achillessehnenbeschwerden,
- akuten oder chronischen Entzündungen des Bewegungsapparates.
Oft kann durch eine gezielte Injektion eine Operation hinausgezögert oder sogar vermieden werden.
Ablauf und Verträglichkeit
Die Injektionen erfolgen unter sterilen Bedingungen und sind in der Regel gut verträglich. Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Je nach Verfahren sind mehrere Sitzungen notwendig, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Kostenübernahme
Für privat versicherte Patienten (PKV) handelt es sich um eine Wahlleistung. Eine vollständige Erstattung durch die Versicherung kann nicht garantiert werden. Für gesetzlich versicherte Patienten (GKV) ist eine Kostenübernahme in der Regel nicht möglich.
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